Flug/Bus - BTS-Taday-Reisen

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FLUG / BUS PAUSCHALREISEN
Winter-Wanderreise nach Danzig und Masuren
vom 22. Februar bis zum 1. März 2018
als kombinierte Flug-/Busreise
(weitere Termine auf Anfrage)


Sie wollten schon immer mal einen ostpreußischen Winter erleben?
Und wussten Sie, dass der Kältereiz besonders gut für unsere Gesundheit ist?
Dann kommen Sie mit auf unsere Erlebnisreise, die Winter-Wanderreise, und melden sich jetzt an.

Masuren im Winter – Wandern in einer tiefverschneiten  Landschaft, entlang zugefrorener Seen. In den Sommermonaten ist Masuren für viele Radler, Kanuten und andere Aktivurlauber, aber auch für kulturhistorisch interessierte Reisende mittlerweile ein sehr beliebtes und attraktives Reiseziel. Im Winter liegt Masuren im Dornröschenschlaf - oder besser gesagt - im Winterschlaf.  Kaum ein Tourist findet dann den Weg dorthin – vollkommen zu Unrecht, denn gerade im Winter hat diese Landschaft einen ganz besonderen Reiz.
Donnerstag, den 22. Februar: Wir treffen uns um 15:30 auf dem Flughafen in Köln-Bonn zum Einchecken. Um 17:25 Uhr hebt das Flugzeug ab. Nach rund 1,5 Stunden Flugzeit landen wir in Danzig. Wir beziehen unser Hotel in Danzig, zentral gelegen. Nach dem Abendessen bummeln wir durch die Altstadt und bekommen einen ersten Eindruck von der nach dem Kriege originalgetreu wiederaufgebauten Rechtsstadt mit dem Krantor und der Mariengasse.

Freitag, den 23. Februar: nach dem Frühstück steht die Besichtigung Danzigs auf dem Programm. Danzig blickt auf eine mehr als tausendjährige, wechselvolle Geschichte zurück. Die Stadt liegt am Schnittpunkt wichtiger Handelswege und Verkehrsverbindungen, der ausgedehnte Hafen und die kaufmännischen Traditionen bewirken, dass Danzig (poln. Gdańsk) ein Treffpunkt vieler Kulturen, Nationalitäten und Glaubensrichtungen ist. Am Ende des 2. Weltkrieges war das Stadtzentrum zu 80% zerstört, mittlerweile erstrahlt es aber wieder im alten Glanz. Wir sehen das Wahrzeichen Danzigs, das Krantor, das historische Rathaus die Mariengasse sowie die Marienkirche, die größte Backsteinkirche der Welt.  Gegen Mittag verlassen wir Danzig, machen einen kurzen Stopp in Frauenburg und lassen uns von der Geschichte der Kathedrale berichten. Hier hat Kopernikus gelebt und gewirkt. Auch davon wird die Rede sein - und von seinen Studien. Nicht zuletzt befassen wir uns auch mit einem dunklen Kapitel dieser Stadt, mit Flucht und Vertreibung im Winter 1945. Am späten Nachmittag erreichen wir Passenheim/Pasym. Wir beziehen Quartier im Panorama-Hotel in Tylkowo-Scheufelsdorf bei Pasym-Passenheim.

Samstag, den 24. Februar: an diesem Tag erkunden wir auf einer kleinen Wanderung die nähere Umgebung. Unser Ziel ist Passenheim. Von hieraus unternehmen wir mit dem Bus eine kleine Rundreise, kommen nach Wartenburg, Bischofsburg und Sorquitten.

Sonntag, den 25. Februar: Am Vormittag wandern wir durch die Wälder bei Haarsch und schauen uns das ehemalige Herrenhaus der Lehndorffs in Steinort an. Nachdem wir einen kurzen Abstecher zur Wolfsschanze, dem ehemaligen Hauptquartier Hitlers im zweiten Weltkrieg unternommen haben, kehren wir zum Mittagessen im Schlosshotel in der ehemaligen Ordensburg in Rhein ein. Am Nachmittag  kommen wir  nach  Rößel. Im 2. Weltkrieg blieben die Gebäude von Rößel unzerstört, doch in der Zeit danach verfiel ein großer Teil der Bausubstanz. Seit 1981 bemüht man sich um eine Sicherung und Wiederherstellung des Altstadtkerns und in der Folge wurde Rößel in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Nicht weit von Rößel entfernt, südöstlich, findet man in Heiligelinde die schönste Wallfahrtskirche des ehemaligen Ostpreußens, die immer auf königlich-preußischem Grund – also in Masuren stand, aber stets zum Ermland gerechnet wurde.

Montag, den 26. Februar: unser heutiges Ziel ist Allenstein, Hauptstadt der Wojewodschaft Ermland und Masuren, und zugleich kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Nach einem Stadtrundgang und einem gemeinsamen Mittagessen haben Sie Zeit zur freien Verfügung, bevor es am Nachmittag mit dem Bus zurück nach Passenheim geht.

Dienstag, den 27. Februar: heute kommen wir in die Johannisbuger Heide, dem größten Waldgebiet Europas und wandern nach dem Besuch des Philiponenklosters nach Galkowo. Die Johannisburger Heide ist in ihrem nördlichen Teil recht hügelig, es gibt einige Seen und teilweise recht prächtige Mischwaldbestände, die Gegend ist abwechslungsreich und dadurch reizvoll. Mittendrin fließt die Krutinna (Krutynia), die das Wasser einiger Seen, von denen der Muckersee (jez. Mokre) mit seinem steilen Ostufer der größte und einer der schönsten ist, in den Beldahnsee (jez. Beldany). Das Waldgebiet südlich, östlich und nördlich des Muckersees steht unter Naturschutz. Das Gestüt Ferenstein in Galkowo – Galkowen/Nikolaihorst, nordwestlich von Ukta gelegen und 2 km von Krutyn – Krutinnen entfernt, wird seit drei Jahren um eine Attraktion erweitert: bis zum Herbst 2006 baut man dort das historische alte Jagdhaus aus Steinort wieder auf, das Alexander Potocki, Besitzer der Gaststätte und Pension in Galkowo, am Ursprungsort abbauen und restaurieren ließ. Die Holzbalken des inzwischen maroden Gebäudes wurden konserviert, fehlende Teile ergänzt. Ein Flügel war schon gleich nach Kriegsende zerstört worden und muss jetzt rekonstruiert werden, so dass das Gebäude seine ursprüngliche Gestalt wiedererhält. Bereits die Grafen Lehndorff hatten das Jagdhaus als Gaststätte verpachtet und diesem Zweck wird es jetzt weiterhin dienen, bereichert um eine Ausstellung mit Fotos und Andenken aus früheren Zeiten. Hier kehren wir ein und besuchen die Marion-Gräfin-Dönhoff-Begegnungstätte.

Mittwoch, den 28. Februar: Nur wenige Kilometer südlich von Allenstein liegt bei Stawiguda (Stabigotten) eines der unbekanntesten und schönsten Eckchen der Woiwodschaft Ermland Masuren. Jahrzehnte lang waren die Wälder zwischen dem Lansker See (jez. Łańskie) und dem Gr. Plautziger See (jez. Pluszne) tabu. Geheimnisvolles ging in den Forsten zwischen Rybaki (Lansk) und Nußtal (Orzechowo), Lanskerofen (Łańskie Piec) und der Halbinsel Lallka (półwyspa Lallka) vor und war für gewöhnlich Sterblichen komplett unzugänglich. Von der polnischen Verwaltung waren Tausende von Hektar eingezäunt worden. Das Sperrgebiet diente der Nomenklatura der Volksrepublik Polen als Erholungsbiet und Jagdreservat, auch Staatsgäste wurden hierher eingeladen. Die Lansker Wälder hatten zudem den Vorzug, dass der in Alt Keykuth (Stare Kiejkuty) bei Ortelsburg (Szczytno) ebenfalls komplett abgeriegelt angesiedelte polnische Geheimdienst nicht allzu weit entfernt war. Hier konnte man sich vom Volk ungestört erholen, auf die Jagd gehen und in angenehmer Weise konferieren. Es wurde nicht lange gefackelt, die Einwohner von Nußtal und Klein Plautzig (Klekotowo) mussten das Gebiet verlassen, die Dörfer wurden weitgehend abgerissen, von Nußtal blieb nur die Kirche.

Donnerstag, den 1. März: Nach dem Frühstück verlassen wir Passenheim. Auf unserem Weg nach Danzig besuchen wir den Oberländer Kanal. Hier fahren Schiffe über die Berge. Im Winter ruht natürlich der Schiffsverkehr, aber man bekommt einen guten Eindruck über die Funktionsweisen dieses technischen Meisterwerkes. Unterwegs werfen wir einen Blick auf die Marienburg. Von hier aus hat der Deutsche Orden die Pruzzen christianisiert und das Land verwaltet. Dabei ist allerdings auch viel Blut geflossen. Von 1309 bis 1454 war die Burg Sitz der Hochmeister und somit Herrschaftszentrum des Deutschen Ordens im ostpreußischen Ordensstaat. Am späten Nachmittag erreichen wir den Flughafen. Um 16:55 Uhr dann der Rückflug nach Köln.

Preis pro Person:
im DZ/EZ
940€
Leistungen im Preis enthalten:
Flug mit der Wizzair ab Köln um 17:25 Uhr nach Danzig und Rückflug nach Köln um 16:55 Uhr
(Abflug ab anderen dt. Städten auf Anfrage möglich)
alle Busfahrten ab/bis Flughafen im Reisezielgebiet
1 Übernachtung inkl. HP in Danzig
6 Übernachtungen inkl. HP  im Landhotel Panorama bei Olsztyn-Allenstein
Alle Zimmer mit Telefon, Fernseher, Bad/ Dusche WC
prof. geführte Wanderungen mit tlw. kurzen Busfahrten zum Wanderzielgebiet
Eintrittsgelder und prof. Reiseleitung bzw. Führungen wie folgt:
• Stadtführung in Danzig
• Führung in der Kathedrale in Frauenburg
• Führung in der Heiligen Linde und in Rössel
• Führung in Allenstein
Reisepreissicherungsschein inkl. Reiserücktrittskostenversicherung

Mindestteilnehmerzahl:
15 Personen

Wenn Sie mitfahren möchten, jetzt obige Reise einfach reservieren!
Ist die Mindestteilnehmerzahl erreicht, senden wir Ihnen eine Bestätigung!
Füllen Sie bitte einfach das Formular aus, oder rufen Sie uns an unter: 0211-700 51 70

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